Was ist das beste Format für einen Lebenslauf?
So wählst du die richtige Struktur, um deinen beruflichen Werdegang perfekt zu präsentieren.
Zuletzt aktualisiert: 1/4/2026 · Autor: MojCV-Team · Geprüft von: HR-Experten
Zuletzt aktualisiert: 1/4/2026
Autor: MojCV-Team · Geprüft von: HR-Experten
Kurz & knapp
Das beste Format für fast jeden ist der umgekehrt chronologische Lebenslauf (das Aktuellste steht oben). Es ist für Personaler am einfachsten zu lesen, da dein jetziger Job ganz oben steht. Zudem ist dies das sicherste Format, damit Computer-Scanner (ATS) deine Daten fehlerfrei erfassen können.
Bekannte Formate im Überblick
- Aktuellstes zuerst: Du beginnst mit deinem letzten Job und arbeitest dich in der Zeit zurück. Das ist die Standardwahl für 90 % aller Bewerber.
- Fähigkeitsbasiert: Hier stehen deine Stärken im Vordergrund, nicht die Zeitachse. Das ist nur sinnvoll, wenn du dich beruflich völlig neu orientierst oder sehr große Lücken im Lebenslauf hast.
- Hybrid-Format: Eine Mischung aus beidem. Es beginnt mit einer Liste deiner wichtigsten Fähigkeiten, gefolgt von deinem Werdegang. Gut für Leute mit vielseitiger Erfahrung.
Die richtige Reihenfolge der Abschnitte
- Kontaktdaten: Name, Telefonnummer, eine seriöse E-Mail-Adresse und dein Wohnort.
- Kurzprofil: Ein kurzer Text (ca. 3 Zeilen) darüber, wer du bist und was du kannst.
- Berufserfahrung: Deine Jobs, sortiert von neu nach alt.
- Wichtigste Kenntnisse: Eine einfache Liste der Fähigkeiten oder Werkzeuge, die du für den Job beherrschst.
- Ausbildung: Dein höchster Schul- oder Berufsabschluss sowie relevante Kurse.
- Zusätzliches: Sprachen, Führerscheine oder ehrenamtliche Tätigkeiten.
Was einen guten Aufbau ausmacht
- Einfaches Layout: Wähle ein einspaltiges Design. Das ist für das menschliche Auge und für Computer-Systeme viel leichter zu erfassen.
- Einheitliche Daten: Nutze für alle Zeitangaben den gleichen Stil (z. B. MM/JJJJ), damit man deinen Werdegang schnell versteht.
- Kurze Stichpunkte: Schreibe keine langen Romane. Nutze kurze, klare Zeilen, um deine Aufgaben zu beschreiben.
- Klare Überschriften: Sorge dafür, dass Abschnitte wie „Berufserfahrung“ fett gedruckt und sofort zu finden sind.
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